PHILOSOPHIE

Wir sind ein Team aus Kulturmanagern, Theaterpädagogen, Schauspielern sowie Regisseuren und haben für unseren gemeinnützigen Verein „itz Berlin“ das Konzept eines interkulturellen Theaterzentrums in Neukölln entwickelt. Dieses Zentrum vereint Theaterpädagogik sowie einen Spielort und Probenraum für professionelles Theater unter einem Dach.

Und es will noch mehr sein:
Ein offenes Begegnungshaus für alle Interessierten aus dem Kiez und der Stadt, das durch künstlerische und pädagogische Projekte in lebendigem Austausch mit seiner Umgebung steht und von dieser Umgebung mitgestaltet werden kann. Unser Kiez, Rixdorf, hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Viele Jüngere und Kreative sind zugezogen, eine Chance für den Bezirk. Doch die Bevölkerungsgruppen gehen meist getrennte Wege. Unsere „Dramatische Republik“ am Esperantoplatz“ möchte ein Ort des Erfahrungsaustauschs sein, ein Ort des gegenseitigen Verstehens.

Steigende Mietpreise, Armut, Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Abschottung einzelner Gruppen bieten großes Konfliktpotential.
Auf dieses Umfeld reagieren wir. Unser Interesse an interkultureller Arbeit in gesellschaftlichen Randbereichen wird in Neukölln mit seinem hohen Migrantenanteil zur Notwendigkeit. Der interkulturelle Ansatz macht auch gesamtgesellschaftlich Sinn.

Mit gutem Grund ist Interkulturalität im Theater und in der Theaterpädagogik derzeit das beherrschende Thema.

Jeder erschafft durch Denken und Sprache soziale Strukturen und trägt damit zur gesellschaftlichen Entwicklung bei.
Die Kunst macht diese Entwicklung bewusst.

(Joseph Beuys)