Die Rixdorf Saga Teil 3

Rixdorf Saga 2015 Plakat
 
 Sonntag, der 6. September 2015
 
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Das Finale der Trilogie zur Rixdorf Saga.
Eine künstlerische Intervention von Artur Albrecht und Norbert Kleemann
Wir werden zum Thema Zukunft einen Markt der Möglichkeiten am 6. September im Dorf durchführen. Unter dem Motto „Tanz auf dem Vulkan“ findet der Markt in der Kirchgasse ab 14.00 Uhr statt.
Wie sieht unsere Zukunft aus, wenn wir so weiter machen?
Wir wollen gemeinsam einen Blick in die Zukunft wagen. Wie sieht es hier in zweihundert Jahren aus? Wohin führt alles, wenn es so weitergeht wie es gerade ist. Bleibt es so? Wird es besser oder schlechter? Welchen Einfluss hat die moderne Technik darauf? Und vor allem was macht das mit uns, den Menschen? Was werden wir essen? Wie werden wir uns fortbewegen? Gibt es noch arm und reich? Wird es Gruppen geben die alles haben? Und andere die nichts haben und im schlimmsten Fall für andere leiden müssen? Gibt es noch „Entwicklungsländer“? Was ist aus den Religionen geworden?
Wir bauen Stände auf und es gibt eine kleine Bühne für Musik und Tanz.
Ab 15.00 Uhr gibt es Führungen in die Zukunft. Die Teilnahme ist begrenzt.
Infos und Anmeldung unter:
traumpfad e.V.
Norbert Kleemann
Böhmische Straße 46
12055 Berlin
traumpfad@rixstyle.de oder 030 5321 7401
Unsere Partner:
Diakonie-Pflege Simeon gGmbH Seniorenfreizeitstätte „Böhmisches Dorf“,
Künstlerkolonie Rixdorf, KoMed E.V., salon bauchhund, Interkulturelles Theaterzentrum
und das Central Rixdorf.

Sommerfest auf dem Esperantoplatz

9. September 2015 von 15.00 bis 18.00 Uhr

A-Z Hilfen Berlin gGmbH und Esperanto-Liga Berlin e. V. laden auch 2015 ein zum Sommerfest auf dem Esperantoplatz in Berlin-Neukölln.

Am 9. September von 15.00 bis 18.00 Uhr erwartet die Besucher ein buntes nichtkommerzielles Programm mit Gesang, Tanz und Theater, Infoständen und Ausstellung, Spielaktionen für Kinder, Gärtnern für alle und vieles andere.

Gemeinsam veranstalten Vereine, Einrichtungen und Anwohner aus dem Kiez rund um den Esperantoplatz das Fest, um

  • ihre Anliegen und Angebote bekanntzumachen und darüber miteinander ins Gespräch zu kommen
  • den Esperantoplatz als Ort der Begegnung von Kulturen weiter aufzuwerten
  • auf die Situation im Kiez um den Esperantoplatz und auf Chancen aufmerksam zu machen.

Eröffnen wird das Fest um 15.00 Uhr, wie schon in den vergangenen Jahren, die Münchner Künstlerin Adler A.F. als Trash-Queen, diesmal mit ihrer provokanten Performance >Neukölln bleibt dreckig!<.

Den Startschuss für die Aktion „Rede Klartext unter der Zamenhofeiche!“[1] geben die Veranstalter mit ihren Gedanken über den Platz und den Kiez.

Weiter geht es mit Tanz- und Gesangsauftritten von Kindern aus der Kita St. Richard und aus der Löwenzahn-Grundschule.

Der Sprache Esperanto begegnet man beim musikalischen Programm, bei iPad-Spielen und bei anderen Gelegenheiten im Festgeschehen.

Roma Trial und das Interkulturelle Theaterzentrum am Esperantoplatz werden mit einem Percussion-Workshop, der Ausstellung “Auf den zweiten Blick” und einer Theateraufführung von Jugendlichen beim Fest besondere Akzente setzen.

Mitarbeiter von A-Z Hilfen Berlin erläutern ihre Hilfsangebote für in Not geratene junge Erwachsene. Sie bieten auch Bastel- und Schminkaktionen für Kinder an.

Die Stadtagenten organisieren über das Programm Soziale Stadt ab 16.00 Uhr eine Begrünungsaktion auf dem Platz.

Die Musikgruppe Querbeet begleitet einige Festaktionen musikalisch.

Die Katholische Kirche St. Richard lädt um 16.30 Uhr zu einer Besichtigung ein.

Der Künstler Christoph agi Böhm hat mit der Verwirklichung seines Projektes „Vogel/Welt/Stadt“ auf dem Esperantoplatz begonnen. Schauen Sie sich an, wie weit dieses Projekt zur künstlerischen Aufwertung des Esperantoplatzes gediehen ist!

Das Spielmobil des Kinderpavillons am Droryplatz erwartet die jüngsten Festteilnehmer zu Spielaktionen auf dem Spielplatz am Esperantoplatz. Der Jugendclub „Die Scheune“ (AWO) lädt Kinder und Jugendliche zum Fußballspiel auf dem Bolzplatz danben ein.

Kommen sie am 9. September auf diesen Neuköllner Platz, die grüne Oase in der Nähe des Bahnhofs Sonnenallee, das Tor zum Böhmischen Viertel und zum alten Rixdorf und unterstützen Sie unser Anliegen, diesen Treffpunkt verschiedener Kulturen und Sprachen attraktiver zu gestalten.

 

 

Was wir wollen!

Willkommen…

auf unserer neu gestalteten Seite. Noch gibt es hier und dort eine Baustelle, aber unsere neue Seite ist deutlich übersichtlicher geworden. Hier finden Sie/findet ihr in Zukunft alle unsere aktuellen Termine und Veranstaltungen.

Abschlusspräsentation KIDSTOPIA

Wir laden Euch herzlich zu der Abschlusspräsentation des Sommerferienworkshops KIDSTOPIA ein! 

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Am Samstag, 1. August um 15 Uhr im „Hauser – Dramatische Republik, Schudomastraße 32, 12055 Berlin

Wenn du alles neu erfinden könntest, wie sähe die Welt aus? Gemeinsam mit Kindern aus Neukölln sind wir dieser Frage in den letzten zwei Wochen nachgegangen. Entstanden ist eine bunte Welt mit viel Musik, Spielen und Tanz.

Die Kinder freuen sich Euch am Samstag in ihre Welt zu entführen. Für Euer leibliches Wohl ist ebenfalls gesorgt.

 

In Kooperation mit der Volkshochschule Neukölln und Outreach. Gefördert durch das Programm „Kultur macht stark“ des Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Gesprächsabend zu Fragen des Zusammenlebens in heterogener Gesellschaft

In Gesellschaft #2

Thema 
Phobie, Feindlichkeit, Rassismus?
Ursprünge von Diskriminierung

Die Ablehnung von ‚Anderen‘ und ‚Fremden‘ in Deutschland ist allgegenwärtig. Die Pegida-Bewegung zog Zehntausende auf die Straßen; „gegen die Islamisierung des Abendlandes“. Immer wieder wehren
sich Bürger_innen gegen Flüchtlingsheime in ihrer Nachbarschaft. Abwertende und ausgrenzende Äußerungen werden mit einer ‚das wird man wohl noch sagen dürfen‘ Haltung gerechtfertigt. Seitens der Politik wird dann oft von den Ängsten und Sorgen der Bürger_innen gesprochen, die es ernst zu nehmen gilt. Und tatsächlich laden Begriffe wie‚ Islamophobie‘ dazu ein, Angst als Erklärungsmuster für ablehnendes, feindliches Reden und Handeln heranzuziehen.

Doch lassen sich ‚Xenophobie‘, ‚Islamophobie‘ oder auch ‚Homophobie‘ in eine Liste erfasster Angststörungen wie Klaustrophobie (Platzangst) und Arachnophobie (Angst vor Spinnen) einreihen? Entstehen feindliches Denken und Handeln tatsächlich aus Angst? Oder müssen auch andere Ursachen und Zusammenhänge betrachtet werden, um Diskriminierung von Gesellschaftsgruppen zu ergründen? Wie und wann ist z. B. Rassismus zu einem Unwort in der Gesellschaft geworden? Muss nicht ein lange tradierter Rassismus in der deutschen Gesellschaft herangezogen werden, um heutige Feindlichkeit zu erklären? Und auf welche Weisen hängen Diskriminierung von unterschiedlichen Gesellschaftsgruppen zusammen?

Wir laden Sie herzlich dazu ein, im Gespräch mit Dr. Zülfukar Çetin diesen Fragen auf den Grund zu gehen.


Dr. Çetin forscht und arbeitet unter anderem zu Migration, Diskriminierung und Rassismus. Ein Schwerpunkt in seiner Arbeit liegt auf dem Phänomen der Mehrfachdiskriminierung. So hat er zum Beispiel zur Betroffenheit von ‚Homophobie‘ und ‚Islamophobie‘ bei binationalen schwulen Paaren in Berlin geforscht und publiziert.

Gast
Dr. Zülfukar Çetin
Freitag, 29.5. 2015, 18:00 Uhr

Hauser – Interkulturelles
Theaterzentrum Berlin
Esperantoplatz, Schudomastraße 32
12055 Berlin (S-Bhf Sonnenallee)

Konzept und Durchführung:
Marie Güsewell und Özge Tomruk

Moderation:
Marie Güsewell

In Zusammenarbeit
mit dem Interkulturellen
Theaterzentrum Berlin (ITZ)